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Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser der ZAF,

Die Herausgeber der ZAF haben auch in diesem Jahr den Best Paper Award für den besten Artikel des vorangegangenen Jahrgangs vergeben. Der Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist, geht an Bernhard Boockmann (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, Tübingen), Daniel Gutknecht (Universität Warwick) und Susanne Steffes (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim). Ihr Beitrag („Die Wirkung des Kündigungsschutzes auf die Stabilität ‚junger‘ Beschäftigungsverhältnisse“) ist im Themenheft „Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten“ (2–3/2008) erschienen.Footnote 1 In ihrer Untersuchung nutzen die Autoren die Herabsetzung des Schwellenwertes im deutschen Kündigungsschutzgesetz im Jahr 1999 gleichsam als natürliches Experiment. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich der Kündigungsschutz positiv auf die Beschäftigungsstabilität neu geschaffener Arbeitsverhältnisse auswirkt. Das Herausgebergremium bewertet die Untersuchung als einen originellen und arbeitsmarktpolitisch hochrelevanten Beitrag, der durch sein überzeugendes Forschungsdesign, eine sehr sorgfältige Datenaufbereitung und -analyse und seine klare Sprache besticht.Footnote 2

Seit dem Wechsel der ZAF zu Springer Anfang 2009 hat sich die Sichtbarkeit der ZAF in der Scientific Community deutlich erhöht. Dies ist insbesondere dem flächendeckenden internationalen Onlinevertrieb der Zeitschrift über Konsortialpakete zu verdanken. So wurden in den ersten fünf Monaten nach der Übernahme durch Springer (März bis Juli 2009) bereits 1564 Artikel heruntergeladen – für eine Neuübernahme einer Zeitschrift ein sehr guter Wert. Nichts geändert hat sich jedoch an unserem Anspruch, referierte Beiträge nur dann zu publizieren, wenn diese strengen wissenschaftlichen Kriterien genügen. Dass dies kein bloßes Lippenbekenntnis ist, zeigen die Ablehnungsquoten. Von den im Jahre 2007 eingereichten Manuskripten wurden  44% abgelehnt, zurückgezogen oder gar nicht erst zur Begutachtung zugelassen. Bei den 2008 eingereichten Manuskripten liegt der entsprechende Wert bei  42%.Footnote 3

Joachim Möller

(Geschäftsführender Herausgeber)

Martin Schludi

(Redaktion)

Notes

  1. Der Beitrag steht unter http://www.iab.de/de/publikationen/zaf.aspx zum kostenlosen Download zur Verfügung.

  2. Beiträge, an denen Mitglieder des ZAF-Herausgebergremiums als Koautoren beteiligt waren, wurden von der Bewertung ausgenommen.

  3. Einschließlich der für die Themenhefte eingereichten Manuskripte.

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Möller, J., Schludi, M. Editorial. ZAF 42, 267 (2010). https://doi.org/10.1007/s12651-009-0021-y

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